Bis zum Jahr 1929 war Steele eine selbständige Stadt. Sie wird seit 840 urkundlich geführt. Otto I, deutscher König und späterer römischer Kaiser, hielt dort einen Hoftag ab. Es soll dazu auch ein Turnier stattgefunden haben.
Steele liegt an dem Fluss Ruhr. Dieser Fluss und seine Geschichte stehen in vollem Bewusstsein bei den Einwohnern der Stadt. Die Stadtarchitektur weist ein konzentriertes Stadtzentrum auf, mit verwinkelten Gassen und Straßen mit Einzelhandelsgeschäften jeglicher Art in denen geschäftiges Treiben herrscht. Es gibt drei bedeutsamen Plätzen, dem ehemaligen Verkehrsknotenpunkt, der nun als Begegnungsstätte mit Bäumen, Wasserspielen und Gastronomie zum Verweilen einlädt. Zwei der Plätze dienen als Wochenmarkt. Wobei der eine mit seinem Gerichtsgebäude und einer Kulturstätte als ein Zentrum gesehen werden kann. Innerhalb der Wohnbereiche befinden sich mehrere gepflegte Parkanlagen, die teilweise zum Fluss hinunterreichen.
Die städtische Baustruktur der Innenstadt wird dominiert von alten Fachwerkhäusern und Gebäuden aus der Zeit um das 19te Jahrhundert. Unmittelbar vom Zentrum nach Osten angrenzend ist ein modern, architektonisch nett gebauter Wohnbereich. Dieser ist in den 60er und 70er Jahren im Rahmen einer großen Umstrukturierung entstanden. Dazu hatte man großräumig Straßenzüge und die Bahnlinie abgerissen und neugestaltet. Die folgenden Fotos zeigen wie es war und wie es jetzt ist.






















